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Der Landgraf und seine Brüder (2026)

(Strophe 1) Im Jahre 1620, da ritt durch Wald und Feld,
der Landgraf Moritz stolz dahin, ein Fürst von großer Welt.
Durch Elgershausen zog sein Weg, still lag das Dorf im Wind,
doch was er dort erblickte, traf sein Herz ganz tief im Sinn.
Ein armer Mann ward fortgetragen, ganz schlicht und ohne Ehr,
nur Stroh hielt ihn umfangen, mehr hatte man nicht mehr.
Da hielt der Fürst sein Pferd zurück, sein Blick ward ernst und klar,
„So soll kein Mensch mehr gehen“, sprach er, „wie’s heute hier noch war!“

(Refrain) Oh Leichenbrüderschaft, du hältst die Würde wach,
was einst aus Not geboren, lebt weiter Tag für Tag.
Am Hirzstein klingt die Fahne stolz im Abendlicht so rein,
Gemeinschaft, Treue, Heimat – das soll für immer sein!

(Strophe 2) Der Landgraf gab hundert Taler, dazu ‘ne Fahne fein,
damit auch arme Seelen nicht mehr vergessen sein.
Er rief die Brüder zusammen, gab ihnen Mut und Kraft,
so entstand aus tiefer Sorge die Leichenbrüderschaft.
Von nun an sollte jeder, ganz gleich wie arm er war,
in Würde Abschied nehmen, so wie es richtig war.
Und was der Fürst begonnen hat, das lebt bis heute fort,
in Liedern und in Herzen – an diesem treuen Ort.

(Refrain) Oh Leichenbrüderschaft, du hältst die Würde wach,
was einst aus Not geboren, lebt weiter Tag für Tag.
Am Hirzstein klingt die Fahne stolz im Abendlicht so rein,
Gemeinschaft, Treue, Heimat – das soll für immer sein!

(Bridge) Und jedes Jahr erklingen Lieder, Wenn man zusammensteht,
wenn Brauchtum uns verbindet, und keiner je vergeht.

(Strophe 3) Am Fuße des Hirzsteins, wo die Fahnen stolz weh’n,
kann man die alten Zeiten in den Herzen noch seh’n.
Beim Schützen- und beim Heimatfest, da kommt man gern zusamm’,
und hält die alten Werte fest, so wie es einst begann.
Die Brüder steh’n in Reihen, die Tradition ist Pflicht,
denn was uns einst verbunden, das vergisst man einfach nicht.
Und wenn die Gläser klingen und man gemeinsam lacht,
dann lebt die alte Geschichte – neu in jeder Nacht.

(Refrain) Oh Leichenbrüderschaft, du hältst die Würde wach,
was einst aus Not geboren, lebt weiter Tag für Tag.
Am Hirzstein klingt die Fahne stolz im Abendlicht so rein,
Gemeinschaft, Treue, Heimat – das soll für immer sein!

(Outro) Und reitet einst der Landgraf still durch uns’re Zeit zurück,
dann sieht er seine Stiftung – und lächelt voller Glück.

Der Landgraf und seine Brüder (2026)

(Strophe 1) Im Jahre 1620, da ritt durch Wald und Feld,
der Landgraf Moritz stolz dahin, ein Fürst von großer Welt.
Durch Elgershausen zog sein Weg, still lag das Dorf im Wind,
doch was er dort erblickte, traf sein Herz ganz tief im Sinn.
Ein armer Mann ward fortgetragen, ganz schlicht und ohne Ehr,
nur Stroh hielt ihn umfangen, mehr hatte man nicht mehr.
Da hielt der Fürst sein Pferd zurück, sein Blick ward ernst und klar,
„So soll kein Mensch mehr gehen“, sprach er, „wie’s heute hier noch war!“

(Refrain) Oh Leichenbrüderschaft, du hältst die Würde wach,
was einst aus Not geboren, lebt weiter Tag für Tag.
Am Hirzstein klingt die Fahne stolz im Abendlicht so rein,
Gemeinschaft, Treue, Heimat – das soll für immer sein!

(Strophe 2) Der Landgraf gab hundert Taler, dazu ‘ne Fahne fein,
damit auch arme Seelen nicht mehr vergessen sein.
Er rief die Brüder zusammen, gab ihnen Mut und Kraft,
so entstand aus tiefer Sorge die Leichenbrüderschaft.
Von nun an sollte jeder, ganz gleich wie arm er war,
in Würde Abschied nehmen, so wie es richtig war.
Und was der Fürst begonnen hat, das lebt bis heute fort,
in Liedern und in Herzen – an diesem treuen Ort.

(Refrain) Oh Leichenbrüderschaft, du hältst die Würde wach,
was einst aus Not geboren, lebt weiter Tag für Tag.
Am Hirzstein klingt die Fahne stolz im Abendlicht so rein,
Gemeinschaft, Treue, Heimat – das soll für immer sein!

(Bridge) Und jedes Jahr erklingen Lieder, Wenn man zusammensteht,
wenn Brauchtum uns verbindet, und keiner je vergeht.

(Strophe 3) Am Fuße des Hirzsteins, wo die Fahnen stolz weh’n,
kann man die alten Zeiten in den Herzen noch seh’n.
Beim Schützen- und beim Heimatfest, da kommt man gern zusamm’,
und hält die alten Werte fest, so wie es einst begann.
Die Brüder steh’n in Reihen, die Tradition ist Pflicht,
denn was uns einst verbunden, das vergisst man einfach nicht.
Und wenn die Gläser klingen und man gemeinsam lacht,
dann lebt die alte Geschichte – neu in jeder Nacht.

(Refrain) Oh Leichenbrüderschaft, du hältst die Würde wach,
was einst aus Not geboren, lebt weiter Tag für Tag.
Am Hirzstein klingt die Fahne stolz im Abendlicht so rein,
Gemeinschaft, Treue, Heimat – das soll für immer sein!

(Outro) Und reitet einst der Landgraf still durch uns’re Zeit zurück,
dann sieht er seine Stiftung – und lächelt voller Glück.